Bayerische Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen

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06. und 07.05.2017 –  Die Bayerischen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen wurden am vergangenen Wochenende in Mellrichstadt, in der Nähe des Thüringer Waldes ausgetragen. Die Nandlstädter vertraten den Kreisverband Freising mit einer Damenmannschaft, sowie einer Herrenmannschaft. Über die letztendlich erreichten Platzierungen freuten wir uns sehr:

Unsere Damen standen mit Platz 3 auf dem Treppchen und die Herren dürfen sich nun Bayerischer Vizemeister im Rettungsschwimmen nennen!yes Wahnsinn – was für eine Leistung!!!

 

Die beiden Wettbewerbstage starteten am Samstag um 10 Uhr mit dem schwimmerischen Teil. Hier gab es in diesem Jahr einige Neuerungen in den Disziplinen. Die Schwimmstaffeln wurden noch näher an reale Situationen angepasst.

Unter den 6 verschiedenen Disziplinen war beispielsweise eine Leinenübung zu bewältigen, bei der – natürlich auf Zeit – insgesamt 3 Retter jeweils abwechselnd zum Opfer schwimmen, das Opfer dann fachgerecht retten und der Teamkollege am anderen Ende der Leine zieht Beide dann an Land. Eine weitere Disziplin war die Kombinierte Staffel. Hier muss zuerst ein Teammitglied mit der Rettungsboje, im Anschluss mit dem Gurtretter und dann noch ohne jegliche Hilfsmittel gezogen werden, sowie ein Rettungsring aufgenommen werden. Weitere Schwimmstaffeln mussten mit Kleidung oder auch mit Flossen ausgetragen werden.

Nach dem Mittagessen gings dann gestärkt in den Theorieteil. Neben den Themengebieten Wasserwachtswissen und Sanitätswissen, die jeweils in schriftlicher Form abgefragt wurden, mussten sich unsere Wasserwachtler auch in zwei praktischen Erste-Hilfe-Prüfungen beweisen. Im ersten Szenario mussten 2 verletzte Personen versorgt werden, die unter Asthma, sowie einer Unterkühlung litten. Das zweite Fallbeispiel waren ein Kind, sowie einen Erwachsenen aus dem Wasser vor dem Ertrinken zu retten. Beide Personen mussten zuerst geborgen und anschließend medizinisch versorgt werden. Hier war bei der Reanimierung natürlich auch der Einsatz des Defibrillators gefragt, um die Übung möglichst realistisch nachzustellen.

 

Seit Dezember trainierten die beiden Wettbewerbsmannschaften bis zu 3 Mal pro Woche. Viele Theoriestunden schlugen sich unsere Wettbewerbsteilnehmer um die Ohren. Eine Leistung die sich auszahlte. Vielen Dank an unsere Schwimmer, für diesen enormen Einsatz!

Auch die Unterstützung der Wasserwacht Mainburg und des BRK Au/Hallertau in den Vorbereitungen für den Wettbewerb soll hier auf keinen Fall unerwähnt bleiben. Vielen vielen Dank dafür!

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