Jugendzeltlager 2017

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07.09. – 10.09.2017 Jugendzeltlager in Karlmünz – Ein Bericht von Robert Urbaneck:

Antonia und ich haben am Mittwoch, den 06.09.2017 bereits angefangen alles fürs Zeltlager einzukaufen. Alexander Steininger hat uns beim Einladen der Küchenutensilien und Spiele geholfen und hat auch seinen Anhänger zur Verfügung gestellt. Im Anschluss hat Alexander König die Raftingboote der Wasserwacht Moosburg abgeholt und Johannes Brandmeier half mir beim Holzaufladen bei der Familie Frey, damit wir es auch schön kuschelig am Abend am Lagerfeuer haben werden.

 

Unser Autokonvoi setzte sich aus Thomas Michl mit Auto und Anhänger (Couch), Raphael Feiner mit Auto und Anhänger (Couch), Konrad Frey mit Auto und Bootsanhänger (Boote der WW Moosburg), Alexander Steininger mit Auto und Anhänger (Küche und Spiele), Antonia Ruß mit dem Mannschaftstransporter vom BRK, Johannes Brandmeier und ich im roten Fiat als Mannschaftstransporter inkl. Anhänger (Zelte und Feldbetten), und Alexander König mit dem VW Bus der Familie Frey zusammen. Sonja Hagl kam mit ihrem privaten Auto noch nach und einen Abend lang besuchten uns Anka Pichler und Felix Betz.

 

So… aufgepackt waren wir. Jetzt ging’s ans eigentliche Zeltlager 😉

 

Los gings am Donnerstag um 09:00 Uhr für die Betreuer, um noch den Rest vom Waldbad abzuholen, um dann widerum pünktlichst um 11:00 Uhr am Schulparkplatz zu sein, damit alle Kinder mit ihrem Gepäck eingesammelt werden konnten. Ein Tetris-Spiel war nichts dagegen – der Platz ging ganz exakt auf. Noch ein klitzekleines bisschen mehr und wir hätten ein weiteres Fahrzeug gebraucht.

Nachdem wir über Regensburg in Karlmünz beim schönen Zeltplatz Zaar angekommen sind, gings erstmal darum, alle Zelte der Kinder aufzuschlagen und die Küche sowie den großen Pavillion aufzubauen. Die meisten Kinder haben den Aufbau Ihres Zeltes bereits selber gemeistert, jedoch wurden abschließend nochmals alle Zelte inspiziert, ob sie -aufgrund der Wettervorhersagen- auch wettertauglich aufgebaut wurden. Als Stärkung gabs dann nach dem Aufbau erst mal Curly Fries – wie am Sautrogrennen. Anschließend entzündeten wir schonmal das Feuer und chillten erstmal eine Runde. Da der Zeltplatz sehr groß war, waren noch zwei weitere Gruppen auf dem Zeltplatz – eine Anglergruppe und eine evangelische Jugend.

Bevors mit dem Abendessen losging (Grillen mit Fleisch und Würstl), wurde das Völkerball-Spielfeld aufgebaut und gleich schonmal ein bisschen eingespielt. Am Abend spielten wir dann in gemütlicher Runde das Wehrwolfspiel, bei dem's auf fleißiges Diskutieren und takisches Denken ankam.

Damit war der erste Tag auch schon vorbei.

 

Am Freitag Morgen war erstmal Morgensport und Frühstück angesagt und später holten wir gleich nochmal Nachschub an Holz, da am Donnerstagabend schon so viel verheizt wurde. Das stellte sich dann aber als gar nicht soooo einfach heraus, weil der nächstgelegene Bauer einfach zu viel Geld für einen einzelnen Schubkarren verlangte und wir dafür ja eigentlich gar nix bezahlen wollten.

Mario Schlüter hatte dann die super Idee, bei E-Bay Kleinanzeigen eine Announce für uns einzugeben, dass wir jemanden suchen der uns Holz schenkt. Und siehe da… Einmal hat uns jemand direkt ins Zeltlager einen Schwung Holz gebracht und ein Anderer hatte soviel Holz über, dass wir 3 Wochen lang hätten einheizen können (siehe Bild vom rießigen Holzhaufen). Dort haben wir dann insgesamt noch 2x Holz nachgeholt. Vielen vielen Dank nochmal an unsere großzügigen Holzspender!

Tagsüber haben wir dann die Naab erkundet – den Fluß der direkt am Zeltplatz anschloß. Zuerst wurde er durchschwommen und dann zur Übung eine Tyroline aufgebaut. An dieser konnten sich die Kids dann mit einem selbstgebauten Floß von der einen Seite des Flusses auf die andere treiben lassen.

Wir probierten uns an einem neuen Spiel mit dem Namen: Fluschi-Fußball. Eine große Plane wurde mit Bioseife und Wasser  superrutschig geschmiert und da drauf haben wir dann barfuss in Badesachen gegeneinander Fußball gespielt. Es war super super lustig und alle hatten dabei einen rießen Spass.

Aufgrund der direkten Lage des Zeltplatzes an der Naab hatte Alexander König seine Angel mitgenommen und uns gezeigt wie man richtig fischt. Einige kleinere Fischchen bissen auch gleich an, die von den Kindern sogleich inspiziert wurden. Alexander König erklärte einige Besonderheiten dazu.

Einige Nachzügler, die Anfang September ihre Ausbildung angefangen hatten und somit nicht gleich am Donnerstag Zeit hatten, kamen am Freitag noch nach.

Zum krönenden Abschluss des Tages hatten wir ein Picknick auf der Burgruine in Karlmünz organisiert und nach dem Essen spielten wir dort oben noch "Capture the Flag", was im Dunkeln mit Knicklichter richtig toll war.

 

Am Samstag war das Wetter dann leider schon deutlich schlechter, was uns aber nicht davon abgehalten hat mit den Raftingbooten der Moosburger Wasserwacht die Naab herunterzufahren. Aufgrund der langsamen Strömung mussten wir viel selbst Paddeln. Einige hatten hier etwas Anlaufschwierigkeiten, überhaupt von der Stelle zu kommen. Nachdem zwei Schleußen passiert waren, bei denen wir unsere Boote per Hand hinübergehieft hatten, war das Ende unserer Fahrt fast erreicht. Kurz vor Schluss fing es dann leider an zu regnen, sodass wir uns alle freuten in die warmen Autos steigen zu können um wieder auf den Zeltplatz zurückzufahren.

Nach dem Essen bauten wir einen Unterstand für das Lagerfeuer, um Abends einigermaßen Trocken am Feuer sitzen zu können. Nachdem der Regen dann aufgehört hatte, spielten wir noch eine Runde "Dreischeiteln" und bastelten fleißig Loombänder.

Abends wanderten wir alles zusammen auf einen Felsen in der Nähe und als es dunkeln wurde, spielten wir während des Abstiegs auf einer Wiese "Versteinern" mit Knicklichtern, was wirklich eine Schau war, da man ja fast nur die Knicklichter Laufen sah.

Später am Lagerfeuer spielten wir wieder das Wehrwolfspiel und die meisten sind bald danach erschöpft und müde ins Zelt gefallen.

Am Samstagabend haben uns dann noch die Kollegen der Wasserwachten Moosburg und Neufahrn besucht bzw. überfallen. Unsere tapfere Nachtwache mit 5 Mann hatte zwar versucht, ihre Augen und Ohren überall zu haben, aber durch den Regen und das Feuer war das gar nicht so einfach. Aufgrund des schlechten Wetters und der doch relativ weiten Entfernung des Zeltlagers rechneten wir auch wirklich überhaupt nicht, dass überhaupt wer kommt und einen Anschlag auf unsere Fahne versucht. 3 Moosburger und 3 Neufahrner Wasserwachtler hatten den Weg jedoch tatsächlich extra auf sich genommen. Sie hatten sich bei 10 Grad Außentemperatur und Regen auf die Lauer gelegt und hatten dabei auch fast Erfolg.

Nachdem sich Einer nach dem Anderen vom Überfallteam gezeigt hatte und wir sie begrüßt und versorgt hatten, lockerte Einer in dieser Zeit die Fahne etwas, sodass Michael Sedlmeir – der bisher noch unentdeckt war – dann diese versuchte zu klauen! Wäre da nur Alexander Steininger nicht auf seinem nächtlichen Kontrollgang gewesen! Alexander hatte den Fahnendieb noch auf dem Zeltplatz erwischt und die Fahne zurückerobert :-)

Wir haben uns trotz eures "Anschlags" sehr über euren Besuch gefreut und danken euch für den spannenden Abend.

 

Am Sonntag ging das ganze Spektakel auch schon wieder seinem Ende zu. Nachdem alle Zelte noch feucht waren , wurden diese nur grob zusammengefaltet und verladen. Die Küche wurde wieder geputzt, damit wir auch einen ordentlichen Eindruck hinterlassen konnten.

In der Zwischenzeit haben die Kinder noch eine Abschlussrunde Völkerball gespielt und nach dem Mittagessen gab es eine Feedbackrunde, in der jeder nochmals erzählen durfte, was ihm besonders gefallen hat, oder was vielleicht noch verbesserungswürdig ist.

So setzte sich unser Konvoi von 11 Fahrzeugen und Anhängern also wieder Richtung Nandlstadt in Bewegung. Hier wurden die glücklichen, aber auch müden Kinder ihren Eltern zurückgegeben.

 

Es war wirklich wieder ein tolles Zeltlager und den teilnehmenden 18 Kindern, sowie 12 Betreuer dürfen auf ein lustiges, spannendes, nasses und unvergessliches Wochenende zurückblicken.

 

 

Vielen Dank an unsere fleißigen Organisatoren, Jugendleiter, Betreuer, Bootsverleiher (Wasserwacht Moosburg), Unterstützer, aber auch an unseren Nachwuchs – und an Robert Urbaneck für den Bericht 😉

 

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